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Wie produziert man einen Blockbuster, Jeanette Milio?

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Filmfans aufgepasst – hier kommt ein Lehrstück in "how to make a (successful) Hollywood movie". Und das von einer, die damit Erfahrung hat: Jeanette Milio ist Produzentin und arbeitet seit 1999 in den USA. 2010 produzierte sie die Thriller "Das Experiment" und "13“, 2012 folgte "Dark Tide". "Ich mache Popcorn-Kino", sagt sie selbst über ihr Schaffen. Es seien nicht unbedingt Filme, die Kritiker bei Rotten Tomatoes oder das Feuilleton goutieren würden – wohl aber Filme, die kommerziell erfolgreich sind.

Jeanette Milio erzählt Geschichten, seit sie denken kann – und entdeckte schon früh die dazugehörigen unternehmerischen Fähigkeiten in sich, die sie für eine Karriere als Produzentin prädestinierten. Als Kind lud sie ihre Freundinnen und Freunde zu ihren selbst erdachten Shows ein und kassierte dafür zehn Pfennig Eintritt, als Jugendliche ging sie dazu über, die Wochenenden im Kino zu verbringen. "Ich besuchte jeden Sonntag die Matinée!"

Aufgewachsen im rheinischen Wissersheim, dessen Akzent sie bis heute mühelos hervorholen kann ("Das Rheinland ist immer noch mein Zuhause!"), lernt Jeanette nach dem Studium die Grundzüge des Produzentinnendaseins bei RTL, wo sie verschiedene Unterhaltungsshows betreut. Zunächst als Assistentin, dann als Produzentin: "Ich habe das Gute und das Böse am Produzentendasein gespürt. Die Kreativität und Freiheit – aber auch den Druck, das Geld ranzubringen." Erfinderisch und lösungsorientiert, macht sie sich schnell einen Namen und produziert zahlreiche Unterhaltungsformate. Doch der Traum von Hollywood ist immer präsent. "Für mich war es immer so: Wenn man den Job ernst nimmt, dann musst du nach Hollywood."

Mit einem Koffer, ihrer elfjährigen Tochter, einer Greencard und jeder Menge Motivation im Gepäck, zieht es Jeanette 1999 in die USA – um dort die Erfahrung zu machen, "im Haifischbecken schwimmen lernen zu müssen." Niemand habe auf sie gewartet, erinnert sie sich. "Jeanette who? Kein Hahn hat nach mir gekräht", erzählt sie über ihre ersten Jahre in Los Angeles. Doch ihr Mut und ihre Hartnäckigkeit zahlten sich aus: "Ich bin ziemlich nervig. Und super fearless."

Hollywood brachte viele Lektionen mit sich, besonders über die Finanzierung von Filmen. "Ganz früh in meiner Karriere habe ich gemerkt: Die Finanzierung ist entscheidend." Ihre Strategie: das finanzielle Risiko minimieren. Denn: Was ein Film im Kino einspiele, sage noch lange nichts über seinen finanziellen Erfolg aus – oder über das, was der Produzent oder die Produzentin verdiene. "Auch mit einem Blockbuster ist es nicht garantiert, dass du auch nur einen Cent davon siehst."

Neben der Finanzierung interessiere sie – als Geschichtenerzählerin – vor allem die Qualität des Skripts: "Es muss neu sein, interessant, juicy. Eine gute Story verkauft sich auf der ganzen Welt." Dass Streamingdienste Hollywood globaler gemacht haben, sieht sie positiv: "Wenn die Story stimmt, ist es heute egal, in welcher Sprache der Film erzählt wird."

Warum Hollywood früher provinzieller war, welche Rolle Streamingdienste heute spielen, und wie man überhaupt noch Geld mit Filmen verdient – das alles erzählt Jeanette Milio in der 115. Folge von Wunderbar Together. Wir danken dir für deinen Besuch, Jeanette, und für deine Einblicke in die Welt hinter den Kulissen!

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Jeanette Milio erzählt Geschichten, seit sie denken kann – und entdeckte schon früh die dazugehörigen unternehmerischen Fähigkeiten in sich, die sie für eine Karriere als Produzentin prädestinierten. Als Kind lud sie ihre Freundinnen und Freunde zu ihren selbst erdachten Shows ein und kassierte dafür zehn Pfennig Eintritt, als Jugendliche ging sie dazu über, die Wochenenden im Kino zu verbringen. "Ich besuchte jeden Sonntag die Matinée!"

Aufgewachsen im rheinischen Wissersheim, dessen Akzent sie bis heute mühelos hervorholen kann ("Das Rheinland ist immer noch mein Zuhause!"), lernt Jeanette nach dem Studium die Grundzüge des Produzentinnendaseins bei RTL, wo sie verschiedene Unterhaltungsshows betreut. Zunächst als Assistentin, dann als Produzentin: "Ich habe das Gute und das Böse am Produzentendasein gespürt. Die Kreativität und Freiheit – aber auch den Druck, das Geld ranzubringen." Erfinderisch und lösungsorientiert, macht sie sich schnell einen Namen und produziert zahlreiche Unterhaltungsformate. Doch der Traum von Hollywood ist immer präsent. "Für mich war es immer so: Wenn man den Job ernst nimmt, dann musst du nach Hollywood."

Mit einem Koffer, ihrer elfjährigen Tochter, einer Greencard und jeder Menge Motivation im Gepäck, zieht es Jeanette 1999 in die USA – um dort die Erfahrung zu machen, "im Haifischbecken schwimmen lernen zu müssen." Niemand habe auf sie gewartet, erinnert sie sich. "Jeanette who? Kein Hahn hat nach mir gekräht", erzählt sie über ihre ersten Jahre in Los Angeles. Doch ihr Mut und ihre Hartnäckigkeit zahlten sich aus: "Ich bin ziemlich nervig. Und super fearless."

Hollywood brachte viele Lektionen mit sich, besonders über die Finanzierung von Filmen. "Ganz früh in meiner Karriere habe ich gemerkt: Die Finanzierung ist entscheidend." Ihre Strategie: das finanzielle Risiko minimieren. Denn: Was ein Film im Kino einspiele, sage noch lange nichts über seinen finanziellen Erfolg aus – oder über das, was der Produzent oder die Produzentin verdiene. "Auch mit einem Blockbuster ist es nicht garantiert, dass du auch nur einen Cent davon siehst."

Neben der Finanzierung interessiere sie – als Geschichtenerzählerin – vor allem die Qualität des Skripts: "Es muss neu sein, interessant, juicy. Eine gute Story verkauft sich auf der ganzen Welt." Dass Streamingdienste Hollywood globaler gemacht haben, sieht sie positiv: "Wenn die Story stimmt, ist es heute egal, in welcher Sprache der Film erzählt wird."

Warum Hollywood früher provinzieller war, welche Rolle Streamingdienste heute spielen, und wie man überhaupt noch Geld mit Filmen verdient – das alles erzählt Jeanette Milio in der 115. Folge von Wunderbar Together. Wir danken dir für deinen Besuch, Jeanette, und für deine Einblicke in die Welt hinter den Kulissen!

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